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Die Bilder des Kölner Malers Ernst Wille bewegen sich zwischen Figuration und Abstraktion . Das opulente Oeuvre zeigt von Anfang an die herausragende zeichnerische Fähigkeit und die schwungvolle Kunst des Skizzierens. Es zeigt ebenso die Klarheit der Portraits sowie farbenfrohe Landschaften eines hervorragenden Beobachters . Religiöse Themen und bildhauerische Tätigkeiten runden sein Schaffen ab .  " Nur über Farben kann Malerei entstehen ", lautet das Credo dieses unermüdlichen Schöpfers .

Die exzellenten Harzölfarben seiner z.T. großfächigen Kompositionen nuancieren

die jeweiligen Perspektiven , heben das Figurale oder das Abstrakte hervor. Die Bilder auf der Stromburg zum Jahreszyklus zeigen die Wucht der Farbintensität.

Sie spielen auch die stimmungsvollen Besonderheiten der jeweiligen Jahreszeiten wider .Die eigene Rhythmik , die Lockerheit der Linienführung , die Dichte der Farbmischungen entsprechen dem beschwingten Jazz des Amerikaners Miles Davis und der vielschichtigen Tiefe des österreichischen klassischen Komponisten Anton Bruckners - um nur 2 Inspirationsquellen von Ernst Wille zu benennen.

Seine Werke entspringen sehr wohl überlegten Gedanken und zugleich einer intuitiv gestaltenden Originalität . Diese Schöpfungen professioneller Ernsthaftigkeit gepaart mit Heiterkeit verschmelzen unmerklich mit den erlesenen Kreationen von Johann Lafer im besonderen Ambiente der Stromburg .

Text : Wolfgang Lorentz , Köln